// SLOW FASHION OUTFIT NO. 1

In diesem Beitrag möchte ich mein erstes Slow Fashion Outfit vorstellen. Unter Slow Fashion verstehe ich eine entschleunigte, nachhaltige und vor allem eine bewusste Mode. Darunter zählt neben fair und nachhaltig produzierten Kleidungsstücken auch Second Hand Clothing, lokale Produktionen und qualitativ hochwertige Kleidungsstücke. Wichtig ist der reduzierte und bewusste Konsum.

Meiner Meinung nach soll Kleidung, vordergründig Kreativitäts- und Ausdrucksform sein. Unabhängig von Trends und Seasonal Must-Haves sollen wahrer Stil und Bewusstsein kommuniziert werden.

Besonderes Augenmerk möchte ich auf die beiden nachhaltig produzierten Kleidungsstücke legen. Zuerst der wunderschöne Wollmantel von Soolista. Soolista ist ein kleines Tschechisches Label. Das Label mit minimalistischem Design produzieren nur wenige Stücke pro Design. Für diesen Mantel waren es in der Schweiz zwei: Einen in Grösse 38, den ich hier trage und noch einen in Grösse 40. Vertrieben werden die Kleidungsstücke in der Schweiz in  Zürich in der Macherei –  ein kollektiv aus jungen, lokalen Machern, die grossen Wert auf eine transparente und nachhaltige Produktionskette legen.

Der aussen reine Wollmantel ist innen vollständig mit Baumwolle ausgekleidet. Dies macht ihn viel wärmer als er eigentlich aussieht und zudem ziemlich windabweisend. Dank seines asymmetrischen Schnittes wird der Mantel zum absoluten Hingucker. Nicht nur einmal wurde ich auf der Strasse darauf angesprochen. Der einseitig hoch geschnittene Kragen kann ausserdem an windstillen Tagen gut als Schal verwendet werden.

Einziger Nachteil: Für die eisig kalten Tage ist der  definitiv zu kühl, dafür aber eindeutig bis in den späten Frühling tragbar.

Das zweite nachhaltige Kleidungsstück ist der Pullover. Dieser ist von Cossac – eines meiner absoluten Lieblingslabels momentan. (Für mehr Inspiration und nachhaltige Labels, schaut mal hier vorbei.) Das britische Label produziert ausschliesslich mit nachhaltigen Materialien und legt grossen Wert auf Transparenz und das soziale Wohlergehen der Arbeiter.

Beim Pullover handelt es sich nicht um einen klassischen schwarzen Pullover. Er weist an den Ärmeln ein spezielles Design auf, sie sind nämlich seitlich sozusagen „aufgeschnitten“ worden. Die offenen Ärmeln ab dem Ellenbogen werten das Kleidungsstück unglaublich auf. Es ist nun nicht mehr nur ein Basic sondern definitiv auch ein weiterer Hingucker.

Der Pullover ist extrem anliegend. Dank des elastischen Materials ist es aber genug dehnbar um ihn ohne Mühe an- und auszuziehen. Zudem ist er als Body geschnitten. Mir gefällt das besonders gut, da ich ihn so auch in die Hosen stecken kann und es überall gleichmässig und chic aussieht und auch bei grossen Bewegungen nicht verrutscht. Definitiv DER grosse Vorteil an einem Body meiner Meinung nach.

Für mehr Fotos zu diesem Outfit schaut auf meinem Instagram vorbei. Da gibt es den Mantel auch noch in vielen weiteren spannenden Kombinationen.

 

 

 

 

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// H A P P Y N E W Y E A R .

Ein frohes, gesundes, erfolgreiches, glückliches Jahr 2018.

Mit diesem Eintrag möchte ich meinen Blog luana.robin starten. Ein Blog über alle Themen, welche von meinen Neujahrsvorsätzen tangiert werden. Über Kreativität in allen Lebensbereichen, einen gesunden Lebensstil und über meine grosse Passion: Kleidung und Kunst.

Nachdem 2017 für mich eine echte Achterbahnfahrt war, habe ich mich dazu entschieden in neuen Jahr mehr an mir zu arbeiten. Dafür habe ich vier Vorsätze gefasst, welche mir helfen sollen ein glücklicheres, zufriedeneres und rundum wunderbares 2018 zu führen.

/ m e h r   K r e a t i v i t ä t .

Ich liebe zeichnen, malen, nähen, fotografieren, dekorieren, einrichten, werken, designen und so weiter und so fort. Leider mache ich es seit dem Studienbeginn (vor drei Jahren!!) nur noch sehr selten. Obwohl kreatives Arbeiten für mich das Allergrösste ist, habe ich es bis jetzt kaum geschafft Kreativität in meinen Alltag zu integrieren. 2018 möchte ich damit beginnen. Glückwunschkarten zeichnen, Kleider nähen, Museen besuchen, all das soll einen höheren Stellenwert in meinem Leben erhalten. Um bereits heute damit zu beginnen habe ich diesen Blog gestartet. Oft schweben mir Themen für bestimmte Artikel, Bilderreihen etc. im Kopf herum, zu Papier bringen würde ich sie aber nie … Meist, weil ich dafür zu faul bin, oder denke, dass sich sowieso niemand dafür interessiert. Dies soll sich mit luana.robin ändern. Einfach machen, für mich selbst, egal ob es gelesen wird oder nicht.

/ g e s u n d   l e b e n .

Was meine Pflegeprodukte, Medikamente etc. angeht, bin ich schon echt auf der grünen Spur würde ich meinen. Doch die gesunde Ernährung hat in den letzten Wochen und Monaten wieder etwas abgenommen. Nachdem ich vor ein paar Tagen den Film Food Choices gesehen habe, habe ich mich dazu entschieden wieder mehr darauf zu achten. Dieses Jahr soll plant-based werden! Ausserdem habe ich mir für das Winterhalbjahr ein Fitness-Abonnement gekauft. Auch das soll gut genutzt werden – zweimal in der Woche so lautet der Vorsatz.

/ p o s i t i v   l e  b e n .

Zum gesund leben gehört grundsätzlich auch die mentale Gesundheit und somit das positive Denken. Dieser Punkt ist für mich jedoch eine Schlüsselstelle und für mich nicht immer einfach umzusetzen. Aus diesem Grund habe ich es hier einzeln aufgeführt. 2017 war ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Einige Tiefen wären durch ein optimistischeres ich definitiv nicht nötig gewesen. Daran möchte ich 2018 nochmals vermehrt arbeiten.

/ m e h r   M o t i v a t i o n .

Ich gehöre zu diesen Studenten, die sich am ersten Tag der Lernphase das erste Mal den ganzen Stoff durchschauen und beginnen eine Ordnung in das Chaos zu bringen. Zusammenfassung schon erstellt, Übungen bereits gelöst – Fehlanzeige. Das wird bei mir alles in der Lernphase erledigt, zusammen mit einigen Nervenzusammenbrüchen und Heulkrämpfen habe ich es bis jetzt immer einigermassen gut vorbereitet an die Prüfung geschafft. Stressfrei für mich (und mein Umfeld!) war dieser Akt aber selten. Deshalb möchte ich das in meinem Masterstudium, das ich im Februar starten werde ändern. Das Ziel: Zusammenfassungen (ja, ich kann nur mit Zusammenfassungen lernen, auch wenn da eigentlich dasselbe drin steht wie auf den Folien) bereits vor der Lernphase geschrieben haben.

 

Okay gut, das wären meine Vorsätze, doch seien wir ehrlich, die meisten Leute vergessen ihre Vorsätze schon nach wenigen Wochen, manchmal sogar schon nach wenigen Tagen. Und nein, ich sehe mich da keineswegs als anders oder speziell. Ich gehöre definitiv auch zu dieser Sorte. Wie oft habe ich mir schon vorgenommen mehrmals die Woche Sport zu treiben, mehr Gemüse zu essen oder die Schulbücher dieses Jahr auch wirklich zu lesen und nicht nur eine Zusammenfassung zu kaufen. Deshalb habe ich mir dieses Jahr zur Unterstützung das ARTIST OF LIFE WORKBOOK von Lavendaire gekauft. Das Buch hilft einem, sich selbst nicht nur an Neujahr für schlappe 10 Minuten zu reflektieren, sondern basiert auf einer monatlichen Selbstreflektion und Zielsetzung. Denn wie Sophie Amorusous in der ersten Staffel der Serie Girlboss schreit: «life has got to be better than that». Und ganz ehrlich, so ist es doch. Deshalb müssen wir nun endlich etwas ändern und anfangen an uns zu arbeiten. Konstant.

Auf ein wunderbares 2018.

 

Photo by Christian Escobar on Unsplash

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